Träume wahr werden lassen, die Zusammenarbeit mit Hemubo macht vieles möglich.
Die Eltern von Maarten Rood, dem Direktor der GSF-Glasgruppe, gründeten 1991 ein lokales Glasunternehmen in Lelystad. Maarten lief dort schon als kleiner Junge herum, und als es Zeit für einen Nebenjob wurde, fing er an, dort etwas zu verdienen. Maarten: "Das brachte mehr ein als das Auffüllen von Regalen in Supermärkten, außerdem wollte ich Geld für eine Reise nach Australien verdienen. Das hat geklappt, und da habe ich beschlossen, dass ich das Geschäft meiner Eltern übernehmen wollte. Meine Eltern haben mich nie dazu gedrängt, eigentlich kam es ihnen zu früh, also habe ich das Geschäft die ersten 5 Jahre noch mit meinem Vater geführt. Nach 5 Jahren habe ich es dann vollständig übernommen. Wir sind auf Schäden/Reparaturen spezialisiert und haben dabei hauptsächlich für Wohnungsbaugesellschaften gearbeitet.
Die Expansion in die Projektverglasung
Aber immer mehr Bauunternehmer wussten, wie sie uns finden konnten, und so sind wir in die Projektverglasung eingestiegen. Es funktionierte auch andersherum: Wohnungsbaugesellschaften baten Auftragnehmer für Glasarbeiten, sich an uns zu wenden. Das geschah zum Beispiel mit der Wohnungsbaugesellschaft Centrada, die in Hemubo einen Partner für ein Instandhaltungsprojekt fand und für das Glas wollte, dass sie sich an uns wendet. So kam es, und so lernte ich Hemubo als guten Kunden kennen."
Innovation im Rahmen des SFEER-Projekts
TNO ist der Organisator des Förderprojekts "SFEER: Intelligente Folien und runde Fenster für energieeffiziente Gebäudesanierungen". Gemeinsam mit verschiedenen Parteien haben sie mit der GSF-Gruppe und Hemubo an diesem 100 % runden HR++-Glas gearbeitet.
Technische Zusammenarbeit für rundes Glas
Maarten: "Für 100 % kreisförmiges HR++-Glas brauchen Sie unbeschädigtes, 100 % sauberes Glas. Dann kann man mit der Beschichtung beginnen. Wir tun dies in Zusammenarbeit mit Pilkington, dem europäischen Glashersteller, der das runde Glas für uns beschichtet hat. Bevor es beschichtet werden konnte, musste es extrem gut gereinigt werden. Hierfür haben wir den italienischen Waschmaschinenhersteller Triulzi hinzugezogen. Neben der Entwicklung des 100 % kreisrunden Glases wird im Rahmen des SFEER-Projekts auch an zusätzlichen Funktionen des Glases gearbeitet. Auf der Innenseite des äußeren Glases wird eine wärmeregulierende Folie oder Beschichtung angebracht. Diese sperrt an heißen Tagen automatisch die Hitze und lässt an kalten Tagen die Wärme durch. Die Umschaltung der Eigenschaften erfolgt passiv, d. h. ohne den Einsatz von Strom.
Eine neue Initiative: die Geburt von isoMAX
Auf dem Markt findet das kreisförmige Bauen immer mehr Beachtung. Maarten hat eine Idee: Er möchte untersuchen, wie man Abfallströme (z. B. Glas) aus Projekten am besten auffangen, reinigen und wieder isolieren kann, um sie wiederzuverwenden. Er hat versucht, eine Zusammenarbeit mit Isolierglasfabriken aufzubauen, aber das hat nicht geklappt. Maarten: "Dann haben wir es selbst gemacht. Wir investierten das gesamte angesammelte Kapital in eine kleine kreisförmige Glasfabrik in Hilversum: isoMAX. Ich dachte, wenn alles schief geht, bin ich jung genug, um noch einmal von vorne anzufangen. Bis 2021 betreiben wir die erste Rundglasfabrik der Welt mit 50 % Rundglas. 100 % rundes Glas war noch nicht möglich. Unerwartet wurden wir mit Antworten, Interessenten und Investoren überschwemmt. Letztere waren vor allem an isoMAX interessiert, aber GSF ist für mich genauso wichtig. Hemubo sah das Potenzial in beiden Branchen. Es ging schnell: Im Sommer 2022 kamen die Gespräche zustande und am 1. Januar 2023 war es dann soweit: Hemubo wurde Mitgesellschafter. Wir sind praktisch Nachbarn, wir haben eine schöne Fabrik in Almere, wo alles zusammenkommt, GSF und isoMAX, die GSF-Gruppe. Unsere Ambitionen sind immer noch 100 % kreisförmiges Glas und wir können jetzt verkünden, dass wir es geschafft haben."
Rundes Glas als zukünftiger Standard
TNO ist der Organisator des Förderprojekts "SFEER: Intelligente Folien und runde Fenster für energieeffiziente Gebäudesanierungen". Gemeinsam mit verschiedenen Parteien haben sie mit der GSF-Gruppe und Hemubo an diesem 100 % runden HR++-Glas gearbeitet.
Maarten: "Für 100 % kreisförmiges HR++-Glas brauchen Sie unbeschädigtes, 100 % sauberes Glas. Dann kann man mit der Beschichtung beginnen. Wir tun dies in Zusammenarbeit mit Pilkington, dem europäischen Glashersteller, der das runde Glas für uns beschichtet hat. Bevor es beschichtet werden konnte, musste es extrem gut gereinigt werden. Hierfür haben wir den italienischen Waschmaschinenhersteller Triulzi hinzugezogen. Neben der Entwicklung des 100 % kreisrunden Glases wird im Rahmen des SFEER-Projekts auch an zusätzlichen Funktionen des Glases gearbeitet. Auf der Innenseite des äußeren Glases wird eine wärmeregulierende Folie oder Beschichtung angebracht. Diese sperrt an heißen Tagen automatisch die Hitze und lässt an kalten Tagen die Wärme durch. Die Umschaltung der Eigenschaften erfolgt passiv, d. h. ohne den Einsatz von Strom.
Auf dem Weg zu einer vollständig kreislauforientierten Zukunft
Jetzt, wo dies gelungen ist, was eine Weltpremiere ist, wollen wir es groß rausbringen. Das kommt aus einer intrinsischen Motivation heraus, schließlich haben wir fünf Jahre lang mit Herzblut daran gearbeitet. Wir können zeigen, dass man auch mit nachhaltiger Produktion Geld verdienen kann. Außerdem sind die Rohstoffe nicht unerschöpflich. Und wie mittlerweile jeder weiß, ist die CO2-Reduktion die einzige Lösung gegen den Klimawandel. Deshalb ist es unser Ziel, bis 2050 zu 100 % kreislauffähig zu sein."


